Schwer ist sie, die neue "Kollegin" in der Werkstatt
Das jüngste Werkstatt-Wochenende in Freiburg hat ganz nebenbei dafür gesorgt, dass die Werkstatt der Schmuckstrickerei Kettenherz nun um eine neue „Mitarbeiterin“ reicher ist: Die neue „Kollegin“ hatte sich zuletzt in einem Keller aufhalten müssen, ganz allein und ohne Arbeit. So staubte sie vor sich hin, das Öl. das sie einst schmieren sollte, verharzte, dafür setzte sich flugs der Rost an. Ihr „Arbeitsgesuch“ fand sich in eben der Werkstatt in Freiburg, in der ich das Wochenende arbeitete. Schnell waren die Verbindungen geknüpft - und die Kollegin aus dem Schwarzwald, deren Chefin sich anderen Inhalten widmete, wird nun ihre Arbeit in Oberbayern verrichten. Nach einer gründlichen Generalüberholung strahlt das über 30 Kilogramm schwere Stück auch wieder fast im alten Glanz. Ein paar Rost-Macken hat sie zwar noch, aber das wird sie wohl kaum dauerhaft an der Arbeit hindern. Macken haben wir schließlich alle. Und so eine Walze hat ja eigentlich nur ein Ziel: Blech und Drähte walzen. Ich freu mich jedenfalls schon darauf, mit Hilfe meiner neuen „Kollegin“ ganz andere, neue Schmuckstücke fertigen zu können. Armreifen zum Beispiel – mal nicht gestrickt, sondern gewalzt. Oder Drähte für Fassungen... Es bleibt also spannend in der Kettenherz-Werkstatt.
Auf den Spielplatz gehen – für kleine Kinder das Größte: Erst auf die Rutsche, dann die Schaukel, dann vielleicht noch ins „Hamsterrad“ und schließlich chillen im Sandkasten – im Sommer im besten Fall mit einer Wasserpumpe, um reichlich Matsch zu produzieren, der Mama nachher furchtbar freut…..
Ein Regenbogen aus bunten Edelsteinen – die Schmuckstrickerei Kettenherz hat sich noch am letzten Tag der Inhorgenta in München, der größten Uhren- und Schmuckfachmesse der EU mit 802 Ausstellern aus 38 Ländern mit neuem Material für Ketten und Co eingedeckt. Damit war ich in guter Gesellschaft – nämlich von insgesamt 24 000 Fachbesuchern aus 90 Ländern, die sich Anregungen holten, Material besorgten und reichlich neue Kontakte knüpften – sei es für neue Schmuckstücke oder auch für weitere Fortbildung in der Arbeit mit Silber. Das Bild rechts verdeutlicht ein wichtiges Fokusthema der Messe - die Nachhaltigkeit, die aus meiner Sicht für Schmuck zu Wohlfühlen eine besondere Rolle spielt.

Wie versprochen, hier noch weitere Ergebnisse aus dem ersten Schmuck-Workshop der Schmuckstrickerei Kettenherz. Jede Kette ist auf ihre Art einzigartig. Links eine Silberkette mit der vielfach einsetzbaren Wechselmechanik und einem Stück gedrechselter Mooreiche als schmucker Verschluss, rechts das Werkstück einer anderen Teilnehmerin ganz pur aus Silber gestrickt und fotografiert als Schmuck für einen "Bubikopf". Passt aber auch auf einen "Mädikopf". Und in der Mitte findet sich der eingearbeitete Scarabäus, der bei einer Kursteilnehmerin schon lange in der Schublade gelegen war - hier hat er seinen neuen, besseren Platz gefunden.
"Ich werde sie mit Stolz tragen!“ – diese Feststellung einer Kursteilnehmerin über ihre erste selbstgestrickte Silberkette klingt einfach schön: Stolz auf ein Produkt, das man selbst geschaffen hat, das gehört dazu und ist ein wesentlicher Aspekt, der selbstgemachte Dinge zu echten Wertschätzen werden lässt. In dem Fall der Dame, die das am Ende eines etwas längeren, zweiten Kurstages sagte, ist das allerdings insofern bemerkenswert, als es beim Erstellen der ersten Kette für sie als Linkshänderin so manches Hindernis gab, das überwunden werden musste. Nicht immer ging es dabei ohne Ecken, Kanten und auch manche Lücke ab.... Also ich als (fast auschließliche) Rechtshänderin möchte nicht mit links stricken müssen....

Es ist vollbracht: Der erste Strickliesel-Workshop der Schmuckstrickerei Kettenherz ist beendet: Sieben Teilnehmerinnen waren meine Gäste in der Galerie im Stadtmuseum Neuötting und wir haben am Wochenende gestrickt, bis jede Teilnehmerin mindestens eine Kette gefertigt hatte. Bei manchen sprang auch noch ein Armband dabei heraus. Ob Anfängerin oder geübte (Woll)-Strickerin: Die Technik des Stricklieselns zu erlernen, das hat allen Damen Spaß gemacht und eine nette Truppe, die sich viel zu erzählen hatte, war es obendrein. Vier Damen werden zuhause weiter stricken, um sich oder andere damit zu erfreuen. Ein solcher Workshop kann gerne wiederholt werden, wenn entsprechende Nachfrage da ist. Sehr gerne auch wieder in den schönen Räumen der Stadtgalerie – bestenfalls aber, wenn das Gebäude auch ohne nachzuhelfen schon gut temperiert ist….
Muskelkater vom vielfachen Steigen auf die Museumsleiter – den nehme ich gern in Kauf für das Ergebnis: Aus der (mangels Ausstellung wegen Pause im Winter) sehr grau in grauen Galerie im Stadtmuseum Neuötting wurde heute ein bunter Raum, in dem am Wochenende mein erster Strickliesel-Workshop stattfindet. An den Wänden hängen dieses Mal im Museum keine Bilder (wenngleich. Die hätte ich auch), sondern: Seidentücher in allen Farben. Denn die gibt es seit diesem Jahr im Portfolio der Schmuckstrickerei. Das Bunte im Grau macht gute Laune – und auf die freue ich mich für die Liesel-Premiere der Schmuckstrickerei Kettenherz. Ich bin ganz furchtbar gespannt, was an Ketten am Wochenende gefertigt wird. Das Prinzip wäre eigentlich recht einfach: Ketten stricken, pur lassen oder Perlen ran oder rein, Verschluss dran und fertig. Aber: Der Möglichkeiten gibt es schier unendliche…. Und wir sind acht Damen, die Ketten aus Silber (und auch aus Edelstahl) lieseln werden… Am Sonntagabend wissen wir mehr.
Grau in Grau ist das Wetter derzeit – die Schmuckstrickerei Kettenherz stellt dem einen Strang Buntes entgegen: Eine faszinierend schöne, gestrickte Kette aus Silber mit acht verschiedenen Farbedelsteinen, die den Regenbogen nachbilden: Von Granat über Karneol und Citrin zu Peridot, Aquamarin, Topas und Tansanit bis hin zum Amethyst bilden die eingestrickten Steine ein schönes, buntes Ganzes. Und als „Topping“ dazu: Ein Paar gestrickte Ohrringe als Kugeln – mit ebendiesen Edelsteinen. Alles so schön bunt hier… aber: Ein bisschen Spaß muss einfach sein. (Foto: Lambach)
Der wärmt, wenn es kühl wird: Mein „Weg zum Strand“, eine Ode an meine Lieblings-Urlaubs-Insel Amrum, ist echtes Mammutprojekt von 1,60 Metern Breite und zwei Metern Länge. Verstrickt sind hier 15 verschiedene Farben der Wolle von Föhrer Schafen – selbstredend persönlich auf Föhr gekauft. Auf meinem Weg zum Strand wird die Farbe „Reetgrau dunkel“ zur Straße und „Schwarzbrot“ zur Erde. In den Gärten blühen Bäume und Sträucher aus „Pflaumenmus“ und „Hortensie“. Das „Turmhaus“ als Ausgangspunkt meines Weges ist als Muster eingestrickt, die „Welle“ ebenso. „Friesischblau hell“, kombiniert mit „Dünengras hell“ und später „Friesischblau dunkel“ wird zum Wasser und „Reetgrau hell“ und „natur“ zum Himmel. Dazwischen stecken „Sandstrand“ und „Dünengras“ als Kniepsand mit Dünen. Am Strand liegen Muscheln und Austern, im Wasser schwimmen Fische und am Himmel kreis(ch)en die Möwen. Über ein Jahr lang habe ich an dem guten Stück herumgestrickt, unzählige Fäden vernäht, bis es endlich fertig war. Der Lohn der Mühe: Mit dieser Decke lässt es sich im bayerischen Winter prima vom nächsten Urlaub auf Amrum träumen.
Ungewöhnlichen Silberschmuck ganz einfach selbst gestalten – das geht mit der Strickliesel-Technik. Wie es funktioniert, kann man im Kurs der Schmuckstrickerei Kettenherz am 4. Und 5. Februar im Stadtmuseum Neuötting lernen. Jetzt ist aber Eile angesagt – denn es sind nur noch zwei Plätze frei und Anmeldeschluss ist am 8. Januar unter
Vor einem guten halben Jahrhundert ist dieses Bild im Bild entstanden – und mit dieser Wunderkerzen kreisenden Ina aus den 60er Jahren, kombiniert mit aktuellen und künftigen Silberstrickketten wünscht die Schmuckstrickerei Kettenherz all Ihren Freunden und Kunden ein wunderschönes, funkelndes, strahlend schönes – und vor allem auch ein friedliches und gesundes neues Jahr. Übrigens bleiben Wunderkerzen auch über 50 Jahre nach Entstehen dieses Fotos im Foto meine einzige „Umweltsünde“, um das neue Jahr zu begrüßen. Inzwischen begnüge ich mich mit einer, bestenfalls mit zweien…. Die vielen Wunderkerzen auf einmal waren damals ja auch nur fürs Zeitungsfoto erforderlich.
Fehlt Ihnen noch ein richtig schöner guter Vorsatz für 2023? Wie wärs damit, ein bisschen mehr Kreativität auszuleben? Die Schmuckstrickerei Kettenherz hat dafür einen Workshop „Stricklieseln mit Silber“ im Angebot – und die Silberrollen-Pyramide wartet schon darauf, verarbeitet zu werden. Noch sind einige wenige Plätze frei. Termin ist am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Februar 2023, am Samstag von 14 bis 17.30 Uhr, am Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr. Die Kursgebühr beläuft sich auf 120 Euro, dazu kommen die Kosten für das individuell verbrauchte Material. Kursort ist die Galerie im Stadtmuseum in der Ludwigstraße 12 in 84524 Neuötting. Anmeldung ist bis 8. Januar 2023 per Mail unter
Zum vierten Advent bleiben manche Fragen noch unbeantwortet. Man hat ja Zeit, meint man. Doch Weihnachten ist – nach aller geduldigen Ankündigung „erst eins, dann zwei….“oft schneller da als man meint. Jetzt, da das vierte Lichtlein brennt, drängt die Antwort auf die Frage „Was schenke ich?“. Kettenherz hat dafür eine bestrickend schöne Antwort: Stöbern Sie doch ein bisschen im Shop der Schmuckstrickerei. Wer sich schnell entscheidet, bekommt sein Weihnachtspackerl noch geschickt. Und wenn die Post so brav ist wie meistens (jedenfalls meine Erfahrung), dann klappts auch noch mit dem Packerl unterm Christbaum. Und wer das alles viel zu hektisch findet, dem sei gesagt: Nur die Ruhe. Es ist noch Zeit. Denn zum Glück sind die Stücke aus der Schmuckstrickerei zeitlos und edel. Das passt immer. Nicht nur zur Weihnachtszeit.
Der Schnee kam pünktlich und die Burg mit den vielen Lichtern durch Kerzen, Stände und mehr bot am Wochenende zur Burgweihnacht eine wahrlich schöne Kulisse. Drei anstrengende Tage liegen hinter der Schmuckstrickerei Kettenherz. Und eine Premiere: Denn Schmuck in Bergstiefeln an den Füßen, mit Hut und Wintermantel zu verkaufen, das hatte ich noch nie. Die Schmuckstrickerei präsentierte ihr Angebot im Torwärterhaus am Eingang zur Hauptburg. Die Bergstiefel waren der Tatsache geschuldet, dass das Torwärterhaus ohne Heizung ist. Mit Stiefeln, zwei Paar Hosen übereinander, zwei Pullovern, einer Jacke, Hut, Schal und Mantel zusammen schaffte auch ein Warmduscher wie ich die Kälte im Wärterhaus. So anstrengend diese langen Tage doch waren – es gab eine sehr positive Resonanz – und dafür sag ich herzlichen Dank!