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Handarbeit im doppelten Sinn auf die Spitze getrieben ist dieses besonders dicht gelieselte Collier aus nur 0,25 Millimeter dünnem 935er Silber. Dadurch, dass es auf einer ebenfalls handgefertigten Liesel mit 20 Dornen gearbeitet ist, ergibt sich das feine, aber dennoch feste Gestrick. Der Name des Modells „Fleißiges Lieschen“ ist hier Programm: Die Dorne stehen so eng auf der Liesel, dass man kaum Spielraum mit Draht und Nadel hat und mit tausendprozentiger Konzentration arbeiten muss, damit ja kein Fehler passiert. Durch das Ziehen des Strickschlauchs auf sieben Millimeter Durchmesser wird das Collier noch weiter verdichtet und stabilisiert. Eine vergoldete Wechselmechanik dient als stilvoller Verschluss, der mehr kann als nur sicher sein: Je nach Lust und Laune kann man die vergoldete Kugel gegen andere Wechselschließen austauschen. Wenn man dieses Collier anlegt, spürt man schon die Besonderheit dieser Handarbeit, die sich wunderbar tragen lässt. Mit seinem puristischen Stil und der Kombination aus Silber und dem Goldton der Schließe passt dieses elegante „Lieschen“ einfach immer.

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„Energie!“ – so kraftvoll wie der Befehl am Ende einer Folge meiner bevorzugten Raumschiff-Serie klang - denke ich mir immer, wenn ich einen Meteoriten trage – so wie diesen. Bei einem meiner Streifzüge über Messen wie die Inhorgenta oder die Mineralientage in München bin ich am Meteoritenstand schwach geworden – sie ist einfach faszinierend: Die Idee, ein Stück des Weltalls zu tragen – aus einer der unendlichen Weiten – und vielleicht im besten Fall ein Stück dieser kosmischen Energie beim Tragen übertragen zu bekommen. Bei dieser Kette handelt es sich um einen Steinmeteorit, einen „Seymchan“, der im Juni 1967 als 272,3 Kilogramm schwerer Brocken im Distrikt Magdan im Osten Russlands in einem Flussbett gefunden wurde. Das Stück, das hier verarbeitet wurde, wiegt 5,12 Gramm und hat in seinem Nickel-Eisenmantel auch Olivinkristalle in einem grün-braunen Ton, der sich zeigt, wenn man den Anhänger - auch er in Handarbeit gefertigt - schräg ins Licht hält. Und morgen zur Sonnenfinsternis muss er - fürs Foto quasi aufs Weltall gelegt - unbedingt wieder ans Licht.



