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Die Qual der Wahl: Welcher Strang darf es denn sein? Am Ende sind es jedenfalls immer mehr als anfangs gedacht....Die Mineralientage in der Messestadt München sind ein Muss im Herbst: Drei Tage lang lockten Edelsteine, Ammoniten und Co ihr Publikum. Das ist so vielfältig wie die Steine auch. Ein Tag ist eindeutig zu wenig, um sich hier umzuschauen, denn man kann an allen Ecken und Enden staunen: Schon am Anfang wundert man sich über "Möbel" aus Edelsteinen: Lampen aus Achatscheiben, Obstschalen aus Bergkristall, mannshohe dekorative Amethystdrusen oder eine Badewanne aus Malachit. Wenn auch nicht jeder eine Badewanne aus/voller Steine braucht - die Messe lockt doch mit vielen absolut ungewöhnlichen Stücken. Mein absoluter Favorit hat ausnahmsweise nichts mit Schmuck zu tun: Es ist ein wunderschöner Esstisch mit einer Platte aus versteinertem Holz.... Nie wieder bügeln... man mag ja nur den Stein pur anschauen, seine Geschichte in sich aufsaugen....
Aber gut, eigentlich bin ich ja da, um Steine für schöne Ketten zu entdecken (demnächst am Kunsthandwerkermarkt in Neuötting und der Burgweihnacht in Burghausen zu sehen). Die gibt es: Meterweise Stränge von Edelsteinen in allen Farben und Größen - man hat nur die Qual der Wahl. Dazu kommen faszinierend schöne, geschliffene Edelsteine, die absolut verlockend sind und - einfach ? - nur gefasst werden wollen. Das ist die Herausforderung und das Schöne an der Beschäftigung mit Steinen: Sie bieten einfach unendlich viele Möglichkeiten - und zwar wörtlich: Denn auch Meteorite sind mit dabei.
Ich muss die Steine nur zu fassen bekommen. Aber das wird dann auch noch. Man lernt ja nie aus... Bis dahin machen Steine sich einfach pur gut oder in gestricktem Silber. In jedem Fall einzigartig.
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Ein Strand voller Steine? Nicht ärgern - statt dessen: sich über klares Wasser freuen und darüber, dass die Natur die Schleifarbeiten schon fast erledigt hat. Man kann sich in seinem Urlaub natürlich darüber ärgern, dass der Strand in Andalusien steinig ist und das ziemlich an den Füßen piekst. Man kann sich auch darüber ärgern, dass eine Stufe voller Kieselsteine ins Meer führt und man gar nicht so einfach wieder aus dem Wasser herauskommt, weil man ja erst noch die letzte Stufe überwinden muss, in deren locker aufgehäuften Kieselsteinen die Füße aber versinken. Das sieht dann - je nach Wellengang – nicht ganz so aus wie damals, als das Bond-Girl dem Meer entstiegen ist. Das kann leicht eine ganz schön stolperige Angelegenheit sein, bei der man sich am liebsten nicht zuschauen lassen möchte…
Man kann das alles aber auch ganz anders sehen: Durch die Steine ist das Wasser wunderbar klar und schillert von türkis bis tiefblau und schwarz. Und: es liegen einem kleine Schätze zu Füßen, geformt von der Natur, geschliffen von den Wellen: Schmuck-Steine noch und nöcher, transparente, weiße, gelbe, graue, rote, gestreifte, glitzernde, schwarze….. Beim Schlendern an der Wasserkante (da, wo es dank der „Natur-Schleiferei“ nicht mehr ganz so an den Füßen piekst) gibt es reichlich Material für Schmuckstücke – man braucht sich nur danach zu bücken. Und freilich ganz besonnen seine Auswahl treffen. Denn der Strand soll ja ein Strand bleiben und die Natur dort, wo sie ist. Aber eine Handvoll Souvenir-Steinchen – die darf man sich gönnen.



