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Das ist geballte Energie: Einmal das Universum umarmen – das habe ich mir auf der „Munich Show & Gem-World“ nicht entgehen lassen. Eine wahrhaft coole Sache: Der Meteorit ist ein Eisen-Meteorit und fühlt sich kühl an. Unter dem Motto „Touch the universe“ luden die Mineralientage München dazu ein, den größten und schwersten jemals in Deutschland gefundenen Meteoriten zu berühren. 136,4 Kilogramm schwer ist der Brocken aus dem All. Er stammt aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und ist mit etwa 4,6 Milliarden Jahren älter als die Erde. Laut Mitteilung der Münchner Mineralientage Fachmesse GmbH ist er viele Millionen Jahre um die Sonne gezogen. Als er in die Erdatmosphäre eintrat, war er wohl 70 000 Kilometer schnell und wog noch einige hundert Kilogramm. Was in der Ausstellung zu sehen ist, ist der Meteoritenkern, der bei all den Superlativen, die er sonst so aufweist, mit seinen Maßen 60 mal 35 mal 21 Zentimeter relativ klein wirkt. Den Namen hat das starke Stück von seinem Fundort in der Gemeinde Issigau in Oberfranken. Entdeckt wurde er bei Grabungsarbeiten im April 2020. Noch bis zum Sonntag, 27. Oktober, kann man sich auf der Messe in München dem Weltall annähern. Ganz nebenbei kann man auf dem Messegelände in Riem noch viel mehr entdecken: 1100 Aussteller sind vertreten, sie bieten Schmuck, Edelsteine, Mineralien, Fossilien und noch viel mehr an.
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Beinahe hätte ich ja vor lauter Stricklieseln vergessen, ein Foto vom dritten Strickliesel-Kurs der Schmuckstrickerei Kettenherz zu machen! Kurz vor Schluss am Sonntagnachmittag, als bereits einige Teilnehmer gegangen waren, habe ich dann doch noch einen Schnappschuss von unserer Runde geschafft. Fleißige Lieschen sind hier (von links) eine Rentnerin aus Mühldorf, eine Studentin aus dem Landkreis Altötting, sowie Tochter und Mutter aus dem Landkreis Traunstein. Auf jeden Fall aufs Foto mit dazu gehört hätte eigentlich noch eine Dame aus Österreich, die von Anfang an bei jedem Kurs mit dabei war – doch sie hatte am Sonntagnachmittag noch einen anderen Termin. Der dritte Strickliesel-Workshop der Schmuckstrickerei Kettenherz fand am Wochenende im AWO-Mehrgenerationenhaus in Altötting statt. Dass im Saal nebenan gerade auch das Herbstfest des Altöttinger AWO-Ortsvereins gefeiert wurde, haben wir vor lauter Konzentration auf Nadel, Draht und Liesel fast gar nicht gemerkt. Immerhin sind auch an diesem Wochenende wieder schöne Schmuckstücke entstanden. Je nach Draht zum Draht war das Ergebnis ganz unterschiedlich. Und erstmals haben leider auch zwei Teilnehmerinnen für sich entschieden, dass die (zugegeben durchaus fummelige) Lieslerei nix für sie ist. Immerhin: Probieren geht über studieren! Am Ende gibt es aber für jede ganz besondere, ganz eigene Werkstücke – und jedes Mal fallen sie anders aus. Genau das macht für mich auch den Reiz dieser Kurse aus: Jede Teilnehmerin (bisher waren nur Damen mit dabei) wird von Stunde zu Stunde sicherer im Umgang mit Nadel und Liesel - das lässt sich am Werkstück ablesen. Und in jedem Fall zeigt sich: Jede "Strickliesel" entwickelt ihren eigenen Stil.



