Einmal tief blicken: Hier kämpfe ich mit dem etwas zähen Titandraht - der seinem Namen alle Ehre macht. (Foto: Attenhauser)Die Titanen sind das älteste Göttergeschlecht in der griechischen Mythologie, Eltern oder Großeltern der meisten olympischen Götter. Der Titanmond ist der größte Mond des Planeten Saturn – alleine schon vor diesem Hintergrund ist es quasi unendlich spannend, mit einem Material zu arbeiten, das seinen Namen in Anlehnung an die mythologischen Riesen in Menschengestalt erhielt. Das grauglänzende, leichte Material wird in der Raumfahrt verwendet, in der Medizintechnik hilft es, Leben zu erhalten, als Brillengestell liegt es leicht auf der Nase. Und man kann damit Schmuck machen. Als Draht ist er ein bisschen zäh zu verarbeiten, dafür ist er besonders lange haltbar: Er ist korrosionsbeständig,und hält sogar Seewasser aus. Weil Titan nickelfrei und besonders hautverträglich ist – sonst würde man ihn kaum in der Medizin zum Beispiel als Implantat verwenden - ist Schmuck aus diesem Material auch für Allergiker oder sogar für Kinderschmuck bestens geeignet. Aktuell arbeite ich mit „vollem Rohr“ an einem Stück für die Ewigkeit. Vielleicht wird aus dem geplanten Armband doch mehr – ein solches Material würde sich sicher auch gut als Gürtel eignen.