Mohnrote Muttertagsgrüße

kl Muttertags MohnBlumengruß zum Muttertag - mohnrote Schönheit. Foto: LambachEin Dankeschön an die Natur: Fast pünktlich zum Muttertag hat sich dieser türkeische Mohn in meinem Garten entfaltet. Mohnrot-schöne Muttertagsgrüße aus der Schmuckstrickerei. Und: Man darf Mütter natürlich öfter ehren als nur einmal im Jahr.

Hey, Mango....

kl mangoEin kleines Wunder - aus dem Kern einer Mango wächst ein Baum. Foto: LambachMal eine ganz andere Freude im neuen Alltag - Bäumchen wachsen sehen. In dem Fall aus dem Kern einer wunderbar reifen Mango. Ein bisschen wie Luther nach dem Motto "und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, ich würde ein Apfelbäumchen pflanzen" - ich hab beim Einzug hier ein Apfelbäumchen gepflanzt. Die rote Sternrenette hat mich 15 Jahre warten lassen, bis sie mir den ersten Apfel schenkte... Aber jetzt: Zufällig zu Beginn der Corona-Pandemie hab ich ein Mangobäumchen gepflanzt. Und vor ein paar Tagen kam der erste Keim - hey, Mango.... Früchte werde ich hier wohl kaum ernten können, aber ich finde es spannend, zu sehen, wie solch ein Baum wächst. Wer weiß, was für ein Schmuckstück aus der Beobachtung entsteht. Irgendwas mit Farbe.

Und: Es ist ein Dankeschön an den Genuss des Dufts einer Mango im Urlaub in Andalusien - ich glaub, ich hab noch nie so viel Duft in einer einzigen Mango erlebt. Und genausowenig die Tatsache, dass der nette Guide Daniel, der uns durch die Berge oberhalb von Motril  geführt hat, für eine Mango, die einfach so vom Baum gefallen war, gebremst hat. Und er ist ausgestiegen: Um die Mango zu holen - nicht, dass wer anders, der sie nicht schätzen würde, sie zerquetschen würde. Er hat uns alle, die wir die Jeep-Reise durch die Berge gebucht hatten (sehr zu ermpfehlen: www.naturewaysnerja.com) schnuppern lassen. Einfach wunderbar... Vernascht hat er den kleinen Schatz von der Straße dann sicher zuhause selbst. Dafür muss ich wohl doch noch mal nach Andalusien. Einfach für die Mango. Hey, Mango...

Ganz legal: Die Schmuck-lerei

kl kettenherz insta 2Meine Schmuck-lerei: Verboten gut, uverschämt legal und online absolut clean! Weil: Man muss sich in der Pandemie ja irgendwann mal auch wieder was Gutes tun. In dem Sinn: Gesund bleiben! Und nur den Mut nicht verlieren!

Ein Tisch und viele Geschichten

Alles ist anders in diesem Frühjahr 2020. Man ist seit Wochen im Home office. Hat seinen letzten freien Tisch im letzten (nicht so ganz freien) Zimmer des Hauses geopfert. Und jetzt hat man irgendwie Urlaub. Wir hatten für dieses Jahr sowieso nicht große Reisen geplant, also muss man nicht groß Verluste bedauern. Derweil steht der Rechner vom Home office da und erinnert an all das, was man eigentlich noch hätte tun wollen, aktuell tun müsste oder demnächst tun sollte. Dabei hat man ja Urlaub. Wenigstens fragt keiner, wohin wir fahren. Man fährt nicht mehr. Dafür kann man – jetzt im Frühjahr – das tun, was alle tun: Man ackert im Garten. Wohl dem, der Saatgut schon vorher besorgt hat. Trend ist es, den Garten auch zum Essen zu nutzen – man weiß ja nie und die ganzen Horte-Geschichten tun vielleicht ihr Übriges. Bei mir war und ist der Garten schon immer  in erster Linie ein Platz zum Kräuter-Anbau. Aber in diesem Urlaub kommt noch ein ganz anderer Aspekt dazu. Auf einmal tut man Dinge, die man sonst nicht getan hätte: Man näht (ja, das hätte man vielleicht sonst auch getan, wenn man gaaaanz viel Zeit hätte) aber nicht, was man sonst vielleicht genäht hätte. Dieses Mal muss es etwas sehr, sehr Praktisches sein: Ein Arzt-Termin ist vereinbart, es wird um Mundschutz gebeten. Die ersten fünf Corona-Wochen habe ich ohne Mundschutz gelebt, bestenfalls mein Seidentuch umgenutzt. Mit der Bitte nach dem Mundschutz hat mein Tisch im Home-Office noch eine Funktion dazu bekommen: Der Rechner wird auf die Seite geschoben, das bisschen verbliebener Platz bleibt gerade noch, um eine Behelfsmaske zu nähen. Der Arzt-Termin ist gerettet. Was bleibt, ist das Staunen über eine so außergewöhnliche Zeit: So genannte Behelfsmasken für die Familie im Urlaub zu nähen ist, wirklich eine Tätigkeit, die dieser Tisch noch nicht kannte. Dabei hab ich ihn schon seit fast drei Jahrzehnten. Anfangs war er ein Balkontisch, dann ein Frühstückstisch, ein Küchentisch, auf dem Pizza, Pasta und  Strudel entstanden sind, außerdem ein Maltisch, ein Spieltisch – und zuletzt ein Tisch, der darauf gewartet hätte, dass man Zeit hätte fürs Malen und  viele anderen Dinge. Aber weil man dafür immer keine Zeit zu haben glaubte, ist er jetzt ein Tisch fürs Home office geworden - alles nur wegen Corona. Und der Urlaub ist dann auch wieder schnell vorbei.

Prinzip Hoffnung

ostern klSüßes statt Silber - das gilt für diese Tage. (Foto: Lambach)Frohe Ostern - und das Prinzip Hoffnung nicht vergessen. Heute sind die süßen Kugeln gefragt - doch bald, wenn alles überstanden sein wird, dann sind auch wieder die Ketten aus Silber das Richtige. Bis dahin gilt: Gesund bleiben.

Natürlich Schmuck von der Inhorgenta

Ina Lambach inhorgenta 2020 Foto: AttenhauserEin wichtiges Thema: Nachhaltigkeit  und die Achtung der Natur bei der Schmuckverarbeitung. Die Inhorgenta, die ich kürzlich besuchte, gab sich hier ganz "grün".

Natürlich Schmuck: Die Wertschätzung der Natur und das Thema Nachhaltigkeit waren ein Aspekt auf der Inhorgenta 2020 in München. Viele Aussteller haben dabei die Natur in ihren Werkstücken abgebildet - ein faszinierend großes "Spielfeld". Unglaublich filigrane Arbeiten gab es da zu sehen. Ich bin dieses Mal an Opalen und Perlen "hängen" geblieben - neuer Stoff für die Schmuckstrickerei von Deutschlands großer Schmuckmesse. So ein Messerundgang ist zwar richtig anstrengend, aber ungemein spannend!  Das Ergebnis gibt es dann demnächst im Shop zu sehen.

Der "Öttinger Pfennig" für den "Neiädinger Trachtenmarkt"

kettenherz.de, Ina Lambach, Ketten, Schmuck. Alle Rechte vorbehalten.Historisches Vorbild, modern interpretiert: der Öttinger Pfennig.Vom Trachtenmarkt gemacht – für den Trachtenmarkt: Der „Öttinger Pfennig“ – beim Markt 2019 auf der historischen Spindelpresse aus Silber selbst geprägt – ist als Schmuckstück aus der Schmuckstrickerei Kettenherz erstmals auch beim „Neiädinger Trachtenmarkt“ am 16. August 2020 vertreten! Ich freu‘ mich drauf!

Stricken bei der Burgweihnacht

burgweihnacht1Die Dürnitz ist ein wundervoller Rahmen zur Präsentation von schönen Dingen - wie dem gestrickten Silber aus der Schmuckstrickerei.Aktuell stricke ich bei der Burgweihnacht Burghausen im besonderen Ambiente der Dürnitz mit: Seit Freitag geht es hier rund - auch wettermäßig: Erst Schneeregen, dann Sturm - heute vielleicht Sonne?  Von 13 bis 21 Uhr ist letzte Gelegenheit für einen Bummel über die weihnachtlich beleuchtete Burg bis in die Hauptburg - und die Dürnitz zum Stand der Schmuckstrickerei.

Auf die Burg - mit kleinen Kugeln

Ina Burg1 2Ganz verstrickt  und in den letzten Vorbereitungsrunden: Hinter diesen Mauern gibt es am Wochenende zartere Kugeln als sonst auf der Burg üblich zu sehen: Edelsteinkugeln in gestricktem Silber - zu sehen während der Burghauser Burgweihnacht vom 13. bis 15. Dezember am Stand der Schmuckstrickerei Kettenherz in der Dürnitz.Ich bin schon sehr gespannt auf die Burgweihnacht und das Stricken in dieser besonderen historischen Umgebung!

Geschichte zum Tragen

Noe KHW 2019 2Der alte Silberpfennig der Stadt als Schmuckstück mit neuem Glanz. Der Neuöttinger Pfennig als Schmuckstück aus der Schmuckstrickerei Kettenherz feierte am Wochenende seine Premiere auf dem Kunsthandwerkermarkt. Die Idee, die historische Münze der Stadt Neuötting als Teil eines Schmuckstücks zu verwenden, entstand im Kontext mit dem Neuöttinger Trachtenmarkt. Das Stadtmuseum war mit der historischen Spindelpresse vertreten, auf der der Neuöttinger Pfennig geprägt wurde. Während sich die Besucher Rohlinge aus Kupfer prägten, die der Kupferschmied Sepp dann zu Knöpfen verarbeitete, legte ich mir Silberrohlinge unter die Presse. Die so entstandenen Münzen wurden dann mit  Silber-Ösen versehen und so Teil verschiedener Ketten aus der Schmuckstrickerei. Nach der Premiere auf dem Kunsthandwerkermarkt wandern die „pfennig-guadn“ Schmuckstücke jetzt nach Burghausen, wo die Schmuckstrickerei mit einem Stand an der Burghauser Burgweihnacht vertreten ist - zu sehen vom 13. bis 15. Dezember.

Jetzt ist Kunsthandwerkermarkt

autobahn2In meiner Werkstatt herrscht ein bisschen Chaos - das will was heißen: Ab morgen, am  23. und 24. November, ist Kunsthandwerkermarkt in Neuötting und dafür gibt es noch einiges vorzubereiten. Unter anderem wird der "Neuöttinger Pfennig" - die historische Münze der Stadt, mit Muskelkraft selbst auf der historischen Spindelpresse geprägt und in Schmuck verarbeitet, zu sehen sein. Eine echte Sache für Individualisten. Dafür muss man nicht unbedingt Neuöttinger sein. Es reicht auch, ein Faible für Geschichte und Spaß an historischen Münzen zu haben. Und Schmuck natürlich. Aus echtem Silber. Inklusive der Münzen. Zu finden beim Kunsthandwerkermarkt im Stadtsaal - und später auch im Shop.

In der Giftküche der Silberköchin

giftkuecheSchmale, leere Gläser, in denen zuvor Meersalz war, dienen an meinem Arbeitsplatz als Behälter für die Perlen. Sieht das etwa aus wie eine Giftküche?„Bei Dir am Tisch sieht's aus wie in einer Giftküche" - das sagt ein Gast in meiner kleinen Werkstatt. Lauter kleine Glasröhrchen, unterschiedlich hoch befüllt, verschiedene Farben, wie eine Batterie Reagenzgläser im Labor.  In den Glasröhrchen befand sich ehedem Salz. Um genauer zu sagen: Amrumer Nordseesalz, „gefischt“ vom Amrumer Fischer Andreas Thaden. Der lässt mit der Abwärme seines Kutters, mit dem er eigentlich Krabben fischt, das Nordseewasser trocknen, bis er Salz hat…. Weil ich so gerne koche und weil ich Meersalz liebe – erst recht das von meiner Liebslings-Urlaubsinsel ‑ hab ich natürlich eine Reihe der Gläser, die Thaden mit seinem Salz gefüllt hatte, gekauft. Leer sind sie viel zu schade zum Wegwerfen und seitdem Hüter meiner Perlen. Aber Giftküche – die gibt’s bei mir nur an der frischen Luft, etwa zum Schwarzfärben von Silber.

Obwohl: Gerade brodelt es auf meinem Herd gefährlich – ich koche. Aber nichts zum Essen, und so gesehen hat er recht mit der Giftküche, mein Mann: Ich koche Silber aus. Der Verschluss, den ich vorhin erst mit der Kette verklebt hatte, gefällt mir nicht an diesem Armband. Und der Kleber, den es braucht, um Ketten und Verschlüsse untrennbar zu trennen (die zarten Silberfäden würden beim Löten schmelzen), ist ja doch trennbar. Allerdings nur sehr zäh: Irgendwann gibt er aber in der Hitze auf und lässt sich aus den Verschlussröhrchen herauskratzen. Die eine Verschlussseite geht relativ leicht raus, die andere leistet Widerstand. In dem Moment kann man sich über schwarz gefärbtes Silber schwarzärgern und ist kurz davor, dass man kocht – vor Wut. Aber: Das ist es nicht wert. Einmal tief durchatmen und bestimmt, beim zweiten Versuch klappts. Oder beim dritten… oder man nimmt einfach einen neuen Verschluss.

PS: Nach weiteren Versuchen hab ich doch einen neuen Verschluss genommen. Und weiter gekocht. Dann gings...

Verstrickung für die Markttage

plakat

Seit der Stoffsammlung bei den Mineralientagen wird gestrickt und gefädelt  - als Vorbereitung für den Kunsthandwerkermarkt Neuötting und die Burgweihnacht in Burghausen.  Regelrechte Verstrickungen finden sich auf meinem Wertktisch, dazu Perlen, die nur darauf warten, endlich aufgefädelt zu werden. Neue Ketten und Armbänder sind schon entstanden, an Ohrringen wird gefeilt - so ist ausreichend Schmückendes für die Besucher der Märkte vorhanden. Zu finden sind die Unikate am 23. und 24. November im Neuöttinger Stadtsaal und vom 13. bis 15. Dezember bei der Burghauser Burgweihnacht.

 

Mineralientage: Überirdisch große Edelsteinvielfalt

derisses19Die Qual der Wahl: Welcher Strang darf es denn sein? Am Ende sind es jedenfalls immer mehr als anfangs gedacht....Die Mineralientage in der Messestadt München sind ein Muss im Herbst: Drei Tage lang lockten Edelsteine, Ammoniten und Co ihr Publikum. Das ist so vielfältig wie die Steine auch. Ein Tag ist eindeutig zu wenig, um sich hier umzuschauen, denn man kann an allen Ecken und Enden staunen: Schon am Anfang wundert man sich über "Möbel" aus Edelsteinen: Lampen aus Achatscheiben, Obstschalen aus Bergkristall, mannshohe dekorative Amethystdrusen oder eine Badewanne aus Malachit. Wenn auch nicht jeder eine Badewanne aus/voller Steine braucht - die Messe lockt doch mit vielen absolut ungewöhnlichen Stücken. Mein absoluter Favorit hat ausnahmsweise nichts mit Schmuck zu tun: Es ist ein wunderschöner Esstisch mit einer Platte aus versteinertem Holz.... Nie wieder bügeln... man mag ja nur den Stein pur anschauen, seine Geschichte in sich aufsaugen....

Aber gut, eigentlich bin ich ja da, um Steine für schöne Ketten zu entdecken (demnächst am Kunsthandwerkermarkt in Neuötting und der Burgweihnacht in Burghausen zu sehen). Die gibt es: Meterweise Stränge von Edelsteinen in allen Farben und Größen - man hat nur die Qual der Wahl. Dazu kommen faszinierend schöne, geschliffene Edelsteine, die absolut verlockend sind und  - einfach ? - nur gefasst werden wollen. Das ist die Herausforderung und das Schöne an der Beschäftigung mit Steinen: Sie bieten einfach unendlich viele Möglichkeiten - und zwar wörtlich: Denn auch Meteorite sind mit dabei.

Ich muss die Steine nur zu fassen bekommen. Aber das wird dann auch noch. Man lernt ja nie aus... Bis dahin machen Steine sich einfach pur gut oder in gestricktem Silber. In jedem Fall einzigartig.

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